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in deutscher Sprache

 

Paperback

11 x 17,5 cm

122 Seiten

9,80 EUR

 

 

 

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Inhalt

 

‘Pool Position’ …………………………………………………………………………………………..

 

Trooping the Colour  mit deutschem Akzent …………………………………………...

 

Einigkeit und Recht und Freiheit Raubkopie der Deutschen Hymne ….

 

Deutsche Schonkost á la carte zum Vorzugspreis…………………………………..

 

Ein neues Britisches Empire Made in Germany ………………………………….

 

British High Teck Vorsprung durch Tarnung ………………………………………….

 

Der deutsch-britische Schweinekrieg Eine schmerzliche Geschichte …

 

Euro-Vision 1999    Aufstieg und Fall einer Währung ………………………………

 

“Gebt mir meine Klunker wieder”    Eine deutsche Kanzlerin kneift nicht

 

Sechs x Null = Wohlstand – Der Endsieg einer ungewöhnlichen Idee …….

 

Junckers GmbH Großbritanniens neue Herausforderung ……………………….

 

Glänzender Abschied Wenn Großbritanniens ‚Sonne‘ nicht mehr scheint

 

Scotch on the Rocks Englands nationaler Edelbrand …………………………….

 

‘Honi soi qui mal y pense’ Großbritanniens Sorge in höchster Instanz

 

Auf in den Kampf …  – Welch herrliche Aussichten! ……….………………………..

 

Britisch-Deutsche Weihnachtsgeschichte 2012 …………………………………

 

Das Schicksal eines deutschen Autors ……………………………………………….

 

 

 

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Diese sarkastisch humorvollen Phantastereien, die wie Schwingtüren zwischen den Zeilen pendeln … das macht ihm so schnell keiner nach, und hier sollte man die grundsätzliche Scheu überwinden und einmal alle gesparten Superlative freigiebig über ihn ausschütten: TRILLER ist ein wahrer Meister seines Faches. Dieses Buch ist ein literarisches Werk besonderen Formats. Eine grandiose Leistung, Bilder in den Köpfen der Leser zu schaffen, die immer wieder durch den ironischen Kontrapunkt der kleinen aber kostbaren Nebensächlichkeit angereichert werden. Geschickt werden typische Eigenarten der Briten wie der Deutschen durch den Kakao gezogen, das Ganze zuweilen mit genialen Wendungen, die ihresgleichen suchen. Dieses Buch ist ein Muss nicht nur für alle England-Fans, sondern auch für Liebhaber des feinsinnig verfassten Humors.

 

Uwe Gronau

 

 

Externe Links:

 

 

Der Krieg – Ein Spaß für die ganze Familie / Annette Dittert - ARD

http://www.youtube.com/watch?v=IdNSw2Vfyck&feature=player_detailpage#t=0

 

CDU-Lokalpolitiker in England mit Hakenkreuz begrüßt

https://www.waz.de/region/rhein-und-ruhr/cdu-lokalpolitiker-in-england-mit-hakenkreuz-begruesst-id6771916.html

 

Awesome Last Days of WW2 Battle Re-enactment. " War and Peace”

http://www.youtube.com/watch?v=SXbauSWMaZ4

 

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Leseprobe

 

 

Deutsche Schonkost á la carte

zum Vorzugspreis

 

   Noch immer schwelgen einige Briten wehmutsvoll in den Erinnerungen des letzten Weltkrieges, dessen verblassten Charme sie alljährlich mit großem Aufwand auf dem Gelände einer ehemaligen Hopfenfarm im Süden Englands neu inszenieren. Für sie scheint es etwas Erbauliches zu haben, wenn sie die Kämpfe der Vergangenheit noch einmal wirklichkeitsgetreu nachspielen oder aus nächster Nähe miterleben können: diese Momente, in denen ihre zähen britischen Jungs in furchteinflößenden Kampfpanzern die deutschen Linien durchbrechen und deren Einheiten aufreiben. Mit Begeisterung verfolgen die Besucher dieser Veranstaltungen nachgestellte Luftangriffe ihrer Verbündeten, auf die die Deutschen grimmig mit ihrer Flak reagieren. Besondere Hochgefühle kommen bei Jung und Alt auf, wenn bei diesem Spektakel die tapferen britischen Truppen zum letzten großen Angriff ausholen und ihre ‚Boys‘ mal wieder ein paar ganz üble deutsche Nazi-Kämpfer ausschalten.

 

    Wenngleich diese Kriegs- und Friedensinszenierungen auf einige von uns etwas abstoßend wirken könnten, so demonstrieren sie doch den früheren Glanz und die historische Schlagkraft der britischen Armee, und sie rufen in uns die alten Zeiten hervor, als fremde Mächte die ungeschützten britischen Strände bedrohten und die ganze britische Nation eisern zusammenstand, um den bösartigen Absichten ihrer Feinde zu trotzen. Erst kürzlich hörte man einen britischen Regierungsangestellten etwas unachtsam äußern, dass diese Art von Kriegsspielen mit engagierten Laiendarstellern dazu beitragen könnte, das Zusammengehörigkeitsgefühl der modernen multinationalen britischen Nation in Zeiten wirtschaftlicher und politischer Krisen zu stärken. Diese etwas befremdlich anmutende Ansicht wurde zwar von vielen Briten nicht geteilt und von einigen sogar rundweg abgelehnt, doch Mitglieder des rechten Flügels der konservativen Partei waren der Meinung, diesem Gedanken sollte mehr Beachtung geschenkt werden. Sie wirkten daraufhin, dass sich das britische Kabinett in Downing Street traf, um besagtem Regierungsangestellten die Möglichkeit zu geben, seine spezifische Auffassung gegenüber seinen Vorgesetzten näher zu erläutern. Bei dieser offiziellen Zusammenkunft fügte dieser Beamte der königlichen Regierung allerdings hinzu, der ganzen Aktion müsse eine zusätzliche Schärfe gegeben werden, wolle man die nationale Einheit nachhaltig stärken. Dies könne nur erreicht werden durch eine größere Bedrohung von außen, die allen loyalen Untertanen des Vereinigten Königreichs den kalten Angstschweiß in Gesicht treiben würde, denn nur so könnten die gesellschaftlichen Verwerfungen im eigenen Lande wirkungsvoll überbrückt werden. Diese Aufgabe müsse man unbedingt Fachleuten überlassen, die auch wirklich die Gabe besäßen, den Briten die Furcht einzuflößen, die sie während des letzten Krieges durchlebt hätten. Im Kabinett bestand kein Zweifel darüber, dass nur die Deutschen selbst eine solch gewichtige Aufgabe effizient übernehmen könnten.

 

Aus: Der Brite als solcher, S.24 f

 

 

 

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